Mental gestärkt ins neue Jahr

Autor Roman Braun gibt Tipps, wie man gedanklichen Ballast leichter loswird, Resilienz trainiert und sich beruflich wie privat mental stärkt.

Wie kann ich mich mental stärken? Was kann ich tun, was muss ich vermeiden?
Bereiten Sie sich auf das neue Jahr mit konkreten, realistischen Zielen vor. Nehmen Sie sich vor, Zeit für sich zu nützen und Neues zu beginnen: Ob das eine tägliche Meditationseinheit ist, eine neue Sprache oder ein neues Instrument, das Sie lernen wollen, ist egal. Hauptsache, Sie tun sich etwas Gutes. Lernen schüttet übrigens Glückshormone (Serotonin, Dopamin, Oxytocin) aus!

Warum ist mentale Stärke gerade in der anhaltenden Pandemie wichtig?
Angstzustände und weniger soziale Kontakte haben Nebenwirkungen: Der Cortisl-Spiegel steigt, d.h. die Stresshormone nehmen zu und die Glückshormone nehmen ab. Dadurch steigen Puls und Blutdruck. Die Konsequenz ist, dass wir schlechter schlafen. Und wenn wir nicht ausreichend tief schlafen, sind wir am nächsten Tag kognitiv und emotional schlechter drauf.

Wie kann ich mich beruflich wie privat stärken?
Erkennen Sie die berufliche wie auch die private Situation so an, wie sie ist, und fokussieren Sie die Kraft auf das, was Sie in der Zukunft verändern können. Versuchen Sie, Anzeichen von Misserfolg nicht zu persönlich zu nehmen, und widerstehen Sie dem gesellschaftlich verordneten Perfektionismus. Wenn Sie im Homeoffice arbeiten, ist es wichtig, Kontextmarkierungen zu setzen. Definieren Sie klare Arbeitszeiten und schaffen Sie zeitliche und räumliche Strukturen.

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